Dialog zu den Bauernkriegen 1626
Der Bauernkrieg 1626 brachte das erste Mal die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges unmittelbar nach Oberösterreich. Die Verpfändung des Landes an das Herzogtum Bayern und die damit verbundene hohe Steuerbelastung, Klimaverschlechterung und die Gegenreformation führten zu einer Rebellion. Vorrangige Ziele der Rebellen waren die Beendigung der bayerischen Besatzung und die Rücknahme der Rekatholisierungsmaßnahmen. Im Mai 1626 besetzten Rebellen unter Christoph Zeller das Stift Schlägl, um die Grenze zu Böhmen abzusichern. Nach dem Scheitern eines Waffenstillstands ließ der Bauernführer David Spatt am 21. Oktober das Stift Schlägl samt einigen umliegenden Dörfern und Gehöften niederbrennen. Bischof Dr. Manfred Scheuer und Superintendent Dr. Gerold Lehner erinnern im gemeinsamen Gespräch an diese Ereignisse und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Glaube und Wahrheit, Freiheit und Toleranz im 21. Jahrhundert.Hauptstraße 15, 4160 Aigen-Schlägl
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