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Der Pferdeeisenbahn-Wanderweg (Teilstück)

Besondere Eigenschaften
Rundweg

Tour und Routeninformationen

  • Startort: 4262 Leopoldschlag
  • Ausgangspunkt: Dorf Leopoldschlag nördlich von Rainbach, 730 m.
  • Zielort: 4262 Leopoldschlag
  • Zielpunkt: Dorf Leopoldschlag nördlich von Rainbach, 730 m.
Dauer: 2,44 Stunden
Länge: 8,18 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 216m
Höhenmeter (abwärts): 217m
Niedrigster Punkt: 653m
Höchster Punkt: 756m

Schwierigkeit:

leicht

Wegbelag:

  • Wanderweg

Günstigste Jahreszeit:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
Einfache und gut beschilderte Wanderung auf Güter-, Wald- und Wiesenwegen.


Wegbeschreibung:
Es hat vier Beine, frisst Hafer und wiehert. Was ist das? Eine Mühlviertler Lokomotive. Kein Witz: In Kerschbaum nördlich von Freistadt zieht noch heute ein Huftier die Waggons. Das Personal ist in biedermeierliche Tracht gewandet und erinnert damit an jene Epoche, in der Europas erste öffentliche Eisenbahn in Betrieb ging. 1832 rollte sie von Linz nach Budweis, vier Jahre später verlängerte man sie noch bis Gmunden. Auf den hölzernen Schienen transportierte man vor allem Salz, und zwar auf besondersleichten Güterwagen, die meist nur ein einziges Pferd zog. Steile Stellen bewältigte man allerdings mit zwei Pferdestärken - so auch die Steigung über den Kerschbaumer Sattel, den die Planer Franz Josef von Gerstner und Matthias Schönerer in zwei weiten Strecken-schleifen und mit großen Brücken überlisteten. Ein kurzes Stück dieses schon 1872 von der Dampfmaschine überrollten Verkehrsweges wurde auf liebevolle Weise restauriert und man kann sogar wieder mit dem noblen Salonwagen Hannibal 1. Klasse durch die Landschaft rollen.
Will man die Relikte dieses technischen Pionierwerks per pedes erkunden, kann man das auf einem 60 km langen und durchgehend beschilderten Wanderweg von St. Magdalena bei Linz bis Südböhmen tun. Ich stelle Ihnen hier ein besonders interessantes Teilstück dieser Route vor, das bei der Bushaltestelle Leopoldschlag Dorf beginnt. Dort steht eine der gelben Info-Tafeln, auf denen die Streckenführung gut ersichtlich ist. Unser gelb markierter Weg führt zu einem Bauernhof und in den Wald. Wir erreichen die einstige Trasse der Pferdeeisenbahn bei der rekonstruierten Großen Edelbrucker Brücke. Wir überschreiten das mehr als 22 m lange und 18,5 m hohe Bauwerk, wandern weiterdurch den Wald und gelangen zur noch eindrucksvolleren Kleinen Edlbrucker Brücke (Länge 7,5 m, Höhe 13,2 m). Der Wanderweg weicht dem folgenden Abschnitt der Bahntrasse, die durch einen Felseinschnitt führt, seitlich aus - es ist aber durchaus interessant, ihr zu folgen. Danach marschieren wir ein Stück auf dem Güterweg durch die Ortschaft Eisenhut. Hinter dem mit einem Glockenturm gekrönten Bauernhof zog der Schienenweg über die böhmische Grenze Richtung Budweis. Wir zweigen dagegen rechts ab und gehen auf einem Karrenweg durch den Wald zum oberen Bereich der einstigen Bahntrasse hinauf. Die Reste einer großen Steinbrücke sind dort ebenso erkennbar wie die Anschlussdämme. Wir flanieren zwischen Feldern dahin, überqueren die verkehrsreiche Bundesstraße Linz - Prag und stehen bald im Dorf Hiltschen, durch das einst auch die Pferdeeisenbahn fuhr. Dort biegen wir rechts ab und erklimmen die Hiltschner Höhe, die eine weite Aussicht bietet. Hier empfiehlt sich rechts der kurze Abstecher zur Wallfahrtskirche Maria Schnee. Der Pferdeeisenbahn- Wanderweg berührt den historischen Verkehrsweg nochmals und führt nach Leopoldschlag Dorf. Auf der Bezirksstraße rechts ca. 500 m zum Ausgangspunkt.

Kulinarische Bahn
Eigentlich sind dampfende Rossknödel nichts besonders Appetitliches. In der ersten öffentlichen Bahnhofsrestauration des Kontinents schon: Seit im einstigen Scheitelbahnhof der Pferdeeisenbahn Linz - Budweis der Gastbetrieb wieder aufgenommen wurde, darf man sich auf diese kulinarische Spezialität genauso freuen wie auf den Gleishupfa. Das Personal im Bahnhof bei Kerschbaum trägt biedermeierliche Tracht und macht damit das Ambiente komplett. Das Stationsgebäude, von dem die Pferdeeisenbahn zu einem 500 m entfernten Salettl fährt, beherbergt auch ein Museum zum Thema; auf dem großen Dachboden finden immer wieder Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Besonders stimmungsvoll ist der Adventmarkt an den vier Sonntagen vor Weihnachten.

Höhenprofil

Kontakt & Service

Tourismusverband Mühlviertler Kernland
4262 Leopoldschlag

Telefon: +43 7942 75700
E-Mail: kernland@oberoesterreich.at
Web: www.pferdeeisenbahn.at/
Web: www.muehlviertel.at

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

Anreise

Erreichbarkeit/Anreise

mti dem Auto:
von Linz: über die A7 nach Unterweitersdorf, weiter auf der B 310 (Mühlviertler Straße) Richtung Freistadt bis Leopoldschlag

per Bahn:
von Linz: Summerauerbahn bis Bahnhof Summerau --> 10 km bis Leopoldschlag

Anreise

Eignung

  • Für Kinder geeignet (jedes Alter)

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Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


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2. Ihre Tourenvorschläge haben daher in klarer und unmissverständlicher Art und Weise zumindest folgende Kriterien zu beinhalten und ausreichend zu beschreiben:

• Startpunkt

• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

3.Mit dem Einstellen der Empfehlung eines Tourenvorschlages durch Sie erteilen Sie uns den Auftrag, Ihren Tourenvorschlag bzw. die von Ihnen gemachten Angaben auf unserer Website zu speichern und Dritten, insbesondere Usern dieser Website, dauerhaft zugänglich zu machen. Wir behalten uns vor, die von Ihnen eingestellten Tourenvorschläge und sonstigen Angaben bzw. Informationen jederzeit ohne Angabe von Gründen ganz oder teilweise zu sperren oder zu löschen. Hieraus erwachsen Ihnen keine wie immer gearteten Ansprüche.

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Wanderweg
Startort: Leopoldschlag

Dauer: 2.44 h

Länge: 8.183 km

Höhenmeter: 216m

Schwierigkeit: